Montag, 24.09.2018 | Startseite

Hypotax – wichtig bei Arbeitnehmerentsendungen

Wenn Arbeitnehmer multinational agierender Unternehmen nach Deutschland entsandt werden, ist zunächst einmal selbstverständlich, sie genauso zu entlohnen wie zuvor in ihrer Heimat. Häufig geschieht das aber nicht. Der Grund dafür liegt nicht in der Absicht des Arbeitgebers, sondern schlicht darin, dass sich durch unterschiedliche Besteuerungssysteme in verschiedenen Ländern aus demselben Bruttogehalt von einander abweichende Netto-Verdienste ergeben.

Sicher gewährleisten, dass ein Mitarbeiter beim Auslandseinsatz auch tatsächlich sein gewohntes Nettogehalt bekommt, kann der Arbeitgeber nur mittels des so genannten Hypotax-Verfahrens. Dabei wird ein Bruttogehalt angesetzt, das die steuerliche Seite berücksichtigt. Vereinfacht könnte man sagen: Aus dem Netto wird das Brutto berechnet.

Unsere Steuerberatungskanzlei hat sich in den vergangenen Jahren auf diesen Aspekt der Arbeitnehmerentsendung spezialisiert. Wir beschäftigen Experten für das Hypotax-Verfahren und die steuerliche Würdigung von Mitarbeiterentsendungen. Sie unterstützen unsere Mandanten, die u. a. aus der Automobilindustrie kommen, bei der Berechnung der Gehälter ihrer Expats.